Orthopädische Schuhversorgung

Orthopädische Schuhversorgung

Passt perfekt – Orthopädische Schuhversorgung nach dem Bremer Modell

Beitritt zur Rahmenvereinbarung orthopädische Schuhversorgung der DGUV zum 01.10.2014

In einigen Berufen, zum Beispiel in der Bauwirtschaft, ist das Verletzungsrisiko für die Arbeitnehmer hoch. Betroffen sind oft die unteren Extremitäten – Beine und insbesondere die Füße. Tritt ein solcher Fall ein, ist schnell auch der Arbeitsplatz in Gefahr, denn Gang- und Standsicherheit sind bei der Ausübung der Tätigkeiten unverzichtbar. Für die Betroffenen ist es deshalb besonders wichtig, so schnell wie möglich geeignetes orthopädisches Schuhwerk zu bekommen, um wieder mobil zu werden und arbeiten zu können.

Echte Handarbeit benötigt Zeit – deshalb brauchte es zumindest früher von der Verordnung bis zum fertigen orthopädischen Maßschuh  bis zu acht Wochen oder länger – eine Zeit, in der der Unfallverletzte nicht in den Beruf zurückkehren konnte und somit Gefahr lief, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Heute setzten die Berufsgenossenschaften bei der individuellen Anpassung von Arbeits- und Freizeitschuhen auf modernste Technik und das stufenförmig aufgebaute so genannte Bremer Schuhmodell, welches seit dem 01.10.2014 in die Rahmenvereinbarung orthopädische Schuhversorgung der DGUV eingebettet ist.

 Stufe 1

Der Verletzte wird mit einem vorkonfektionierten Spezialschuh für den Arbeits- bzw. Freizeitbereich versorgt, der, wenn nötig, mit individuellen orthopädischen Zurichtungen und Einlagen versehen wird. Eine sehr große Auswahl an Spezialschuhen sowie ein  Mehrweitensystem kommen hier zur Anwendung. Alle Arbeitsschuhe sind BGR 191 zertifiziert.

 Stufe 2

Der Verletzte wird mit einem leichten orthopädischen Maßschuh für den Arbeits- bzw. Freizeitbereich versorgt. Alle Arbeitsschuhe sind BGR 191 zertifiziert.

 Stufe 3

Der Verletzte wird bei schwersten Verletzungen mit einem sehr aufwendig produzierten orthopädischen Maßschuh für den Arbeits- bzw. Freizeitschuh versorgt. Alle Arbeitsschuhe sind BGR 191 zertifiziert.

 

Die Vorteile der Bremer Schuhversorgung sind:

  • Aufwendige Analyse und Bedarfserhebung durch ein Arzt- und Therapeutenteam im Rahmen einer orthopädischen Schuhsprechstunde
  • Anprobe von vorkonfektionierten Spezialschuhen
  • Ganganalyse
  • Datenerhebung und Vermessung (u.a. 3 D – Scan-Technik) des Verletzten durch Orthopädieschuhmachermeister
  • Engmaschige Patientenbegleitung durch Befragungs- und Bewertungsbögen im Rahmen der Qualitätssicherung.
  • Kurzfristige Terminvergabe

Das Bremer Schuhmodell ist ein Erfolgsmodell!
Bundesweit sind bereits mehr als 21.000 Versorgungen  im Auftrag der Berufsgenossenschaften nach diesem Prinzip durchgeführt worden.

  Ansprechpartner

Dirk Reinermann

Leitung orthopädische Schuhversorgung

  0421 598606 36 dirk.reinermann@bga-bremen.de

  Kontakt

Susanne Lietz

  0421 598606 19 susanne.lietz@bga-bremen.de