ABMR

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Auf den Job zugeschnitten: Die Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation (ABMR)

Die Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation ist eine Therapieform, die sich speziell an den Gegebenheiten des Arbeitsplatzes beziehungsweise am beruflichen Tätigkeitsprofil des Patienten orientiert. Ziel ist es, eine ausreichende Belastbarkeit für die vollschichtige Rückkehr an den Arbeitsplatz zu schaffen, die dann möglichst direkt im Anschluss an die Therapie erfolgt. Voraussetzung für eine ABMR sind Grundbelastbarkeit und Übungsstabilität, deshalb geht dieser Maßnahme in der Regel eine BGSW oder eine Erweiterte Ambulante Physiotherapie voraus.

 Hier ist eine ABMR angezeigt:
  • Bei Patienten, die körperlich arbeiten
  • Bei Patienten mit spezifischen körperlichen Arbeitsbelastungen: einseitig monoton und/oder koordinativ beanspruchende Tätigkeiten im Bereich der verletzten Körperregion, zum Beispiel Uhrmacher, Schreibkraft etc.
  • Bei Patienten, die die speziellen Kriterien zur Fallauswahl des Handlungsleitfadens „Das Reha-Management der DGUV“ erfüllen
  • Wenn die Erst-Arbeitsunfähigkeits-Prognose 112 Tage beziehungsweise 16 Wochen überschreitet
  • Wenn die Erst-Arbeitsunfähigkeits-Prognose überschritten wird
 Unser Behandlungsangebot:
  • Klassische Therapieelemente: Physiotherapie, Physikalische Therapie, Medizinische Trainingstherapie
  • Zusätzlich: Arbeitsplatzbezogene Medizinische Trainingstherapie, Arbeitstherapie mit Praxistraining und Arbeitssimulationstraining
 Der Therapieablauf:
  • Fünfmal wöchentlich
  • drei bis sechs Stunden täglich
  • Zeitraum: zwei bis vier Wochen Die Behandlung endet nach der Auswertung und Beurteilung des Patientenfähigkeitsprofils mit Bestätigung der wieder erreichten Arbeitsfähigkeit




  Ansprechpartner

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau

Leitung Sporttherapie

  0421 598 606 67 stefan.dalichau@bga-bremen.de